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Museumspädagogik

Neues aus dem Museum zu Allerheiligen
Seit Beginn dieses Jahres kommt im Museum zu Allerheiligen ein festes Team von zwei Museumspädagoginnen zum Einsatz: Wir sind Lisa Trapp und Maya Demmerle und haben beide einen pädagogischen Hintergrund aus dem Umfeld Kunst und Kultur. Wir begeistern uns dafür die Auseinandersetzung mit Vergangenheit und Gegenwart für Kinder und Jugendliche attraktiv zu machen.

Mit der Erhöhung unserer Kapazitäten können wir die museumspädagogische Vermittlung für Schulklassen im Museum zu Allerheiligen ausbauen und die Themenvielfalt erweitern – wir freuen uns darauf, den Bereich Kunstvermittlung wieder aus seinem Dornröschen-Schlaf aufzuwecken und neu zu beleben, aktuelle Angebote zu Themen der Sonderausstellungen zu entwickeln und so die beliebten Erlebnisführungen /Workshops rund um die Dauerausstellungen zur Region zu ergänzen und bereichern.

Diese erfreuliche Neuerung möchten wir zum Anlass nehmen, Schaffhauser Lehrpersonen von Zeit zu Zeit über aktuelle Ausstellungen und Veranstaltungen im Museum zu Allerheiligen zu informieren und dabei auf Aktivitäten für Kinder und Jugendliche hinzuweisen.
Aus aktuellem Anlass möchten wir auf die Sonderausstellung „Albert Anker und der Realismus in der Schweiz“ (22. 3. – 1. 9. 2013) hinweisen und auf unsere museumspädagogischen Angebote für Schulklassen aufmerksam machen:


„Albert Anker und die Kinder vor 150 Jahren“, Workshop Unter- und Mittelstufe
Albert Ankers liebevolle und detailgenaue Darstellungen der Lebensrealitäten laden ein zum Entdecken und Erforschen von Familienverhältnissen, Schulpflicht, Arbeit und Alltag von Schweizer Kindern vor 150 Jahren.
In der gemeinsamen Bildbetrachtung vergleichen die SchülerInnen Ankers Darstellungen von Kindheit mit ihrer eigenen. In einem zweiten Teil dürfen sie selber gestalterisch aktiv werden und sich spielerisch mit Ankers Protagonisten und ihrer Umwelt beschäftigen.

„Albert Anker und die Kunst seiner Zeit“, Führung Oberstufe
Das Aufeinanderprallen dreier Stilrichtungen – Realismus, Romantik und Idealismus – und die Bedeutung des Pariser Salons auf das Kunstschaffen bilden einen Schwerpunkt dieser Sonderausstellung. Bildanalysen der ausgestellten Werke lassen die Stilrichtungen für die SchülerInnen fassbar werden und verdeutlichen die jeweiligen Absichten der Künstler im Kontext ihrer Zeit.

„Albert Ankers Bilder – Träger eines Nationalen Bewusstseins“,
Führung Oberstufe
Albert Ankers Bilder vermitteln uns ein Bild einer idyllischen und idealtypischen ländlichen Schweiz. Die Bildung eines Nationalen Bewusstseins war zur Zeit des noch jungen Bundestaates von grosser Bedeutung. Ankers Bildwelt und gleichzeitig entstandene Geschichten wie „Heidi“ von Johanna Spyri trugen ihren Teil dazu bei und prägten auch die Aussenwahrnehmung der Schweiz.
In einer Gegenüberstellung verschiedener Anker-Werke und Beispielen aktueller Schweizer Werbung vergleichen und untersuchen die SchülerInnen Nationalbewusstsein und die damalige wie heutige Wahrnehmung der Marke Schweiz (Swissness).

Informationen zum Ausstellungsbesuch mit Ihrer Schulklasse finden Sie unter www.allerheiligen.ch, für Anmeldung und Buchung unserer Angebote kontaktieren Sie bitte unser Sekretariat unter Tel. +41 52 633 07 77 oder admin.allerheiligen(at)stsh.ch


Wir freuen uns auf den Besuch vieler interessierter Schulklassen!
Lisa Trapp und Maya Demmerle

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